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Feldtag am 28.06.2012

Im Rahmen des „LaTerra“-Projektes wurde am 28.06.12 ein zweiter Feldtag durchgeführt. Ca. 30 VertreterInnen aus den Bereichen Landwirtschaft, Forschung, Behörden und Unternehmen nahmen teil.




Zum zweiten Feldtag des Regionalprojektes 2 im LaTerra-Forschungsverbund hatte das FIB nach Großräschen und auf die Feldversuchsfläche in Sedlitz eingeladen. Zur Einführung erläuterte Herr Dr. Haubold-Rosar (Direktor FIB) das Forschungsverbundvorhaben LaTerra und die Arbeitsschwerpunkte der Projektpartner. Erste Ergebnisse der pflanzenbaulichen Prüfung aus Gefäß- und Freilanduntersuchungen wurden vorgestellt. Über Fragen des Stoffstrommanagements und der ökonomischen Bewertung berichteten Herr Eidner (IFAS) und Herr Schatz (HS Lausitz).

Anschließend besichtigten die Teilnehmenden einen im Frühjahr 2011 angelegten Parzellenversuch. Frau Dr. Weiß (Projektbearbeiterin FIB) erläuterte anhand eines Bodenprofiles (Kalk führender Kipp-Lehmsand) die Eigenschaften des 40 Jahre alten Kippenbodens und informierte über die klimatischen Bedingungen am Versuchsstandort.


Bodenprofil Standort Sedlitz (40 Jahre alt)
Kalk führender Kipp-Lehmsand oj-(c)ls

Der Winterroggenbestand wurde in Augenschein genommen und die Wirkungen der mittels Terra Preta Technologie hergestellten Substrate im Vergleich zu mineralischer Düngung diskutiert. Die Maiserträge der vorjährigen Ernte und die zum gleichen Zeitpunkt ermittelten bodenchemischen Eigenschaften wurden diskutiert.


Winterroggenbestand am 12.06.12


Demnach ließen sich durch die eingesetzten Bodenverbesserungsmittel die organischen Kohlenstoff- und Stickstoffgehalte der behandelten Böden anheben, eine Verbesserung der Kalium- und Phosphorversorgung war nachweisbar.
Zu erwarten ist, dass sich die organische Düngung im Laufe der nächsten Jahre bzw. Folgekulturen stärker auf die Bodenentwicklung und das Pflanzenwachstum auswirkt. Über solche nachhaltigen Effekte wird beim nächsten Feldtag 2013 berichtet.


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