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Feldversuche zum Einsatz von MAP im Energiepflanzenanbau auf Rekultivierungsflächen in den Jahren 2012 bis 2014



Projektleiter:
Dr. Michael Haubold-Rosar
Bearbeiterin:
Dipl. -Ing. agr. Anne Rademacher
Laufzeit:
01.09.2011 - 30.11.2014
Auftraggeber:
Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V (ATB), Dr. Jürgen Kern
Teilprojekt 4:
Nährstoff-Recycling
Verbundprojekt:
ELaN - Entwicklung eines integrierten Landmanagements zur nachhaltigen Wasser- und Stoffnutzung in Nordostdeutschland
Projektträger:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Im Rahmen des ELaN-Projektes werden neuartige Verfahrensweisen des Recyclings von Nährstoffen, insbesondere von Phosphor aus dem Abwasserstrom untersucht. Ziel ist es, vor allem der abzusehenden Erschöpfung wirtschaftlich erschließbarer P-Vorkommen entgegenzuwirken, indem im Verbund mit Abwasserentsorgern, Düngemittelherstellern und -vertreibern sowie landwirtschaftlichen Akteuren ein regionaler Markt für recycelten Phosphor geschaffen wird. In erster Linie gilt es dabei regionale Stoffkreisläufe zu fördern und zu schließen. Abwasser- und Reststoffressourcen, die im ländlichen Raum anfallen, sollen vorzugsweise dort wieder im Acker- bzw. Energiepflanzenanbau zum Einsatz kommen.

Das FIB führt im Auftrag des ATB entsprechende Feldversuche zur pflanzenbaulichen Wirkung des neuartigen Düngemittels MAP (NH4MgPO4 • 6 H2O) durch. Dazu wurden im Jahr 2011 Parzellenversuche auf zwei Kippenstandorten im Lausitzer Braunkohlenrevier eingerichtet (Rohboden im Tagebau Welzow, Vattenfall Europe Mining AG; Kipp Pararendzina, Alter 40 Jahre, im Tagebau Sedlitz, Agrarbetrieb Großräschen). Verglichen wird die Wirkung unterschiedlich hoher MAP- und Triplesuperphosphat-Gaben auf die P-Versorgung der Böden und Pflanzen sowie die Ertragsbildung der angebauten Kulturen.



Foto: Bonitur Welzow (März) und Sedlitz (Mai)

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