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Forschungsverbundprojekt LaTerra

Anwendung von Terra Preta im Pflanzenbau auf ertragsschwachen Standorten
der Lausitz als integraler Bestandteil eines innovativen, nachhaltigen
Land- und Stoffstrommanagements.


Das Verbundprojekt LaTerra hat sich zur Aufgabe gesetzt, Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Flächeninwertsetzung in Modellregionen Deutschlands umzusetzen, die starken regionalen, wirtschaftlichen, demographischen und klimatischen Veränderungen unterworfen sind. Die Terra Preta Südamerikas ist ein mit stabiler organischer Substanz angereicherter, sehr fruchtbarer Boden. Durch die technische Herstellung von Terra Preta Substraten und ihren Einsatz als Bodenverbesserungsmittel in den Modellregionen soll die Flächenproduktivität für den Pflanzenbau erhöht werden. Gleichzeitig ist die Etablierung eines ressourceneffizienten regionalen Stoffstrommanagements (SSM) mit der Terra Preta Technologie als einer zentralen Komponente zu prüfen.

Die Zielstellungen des in der Lausitz angesiedelten Regionalprojektes 2 sind:

Im Frühjahr 2011 hat das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften Gefäß-, Lysimeter- und Freilandversuche angelegt. In den Gefäßversuchen wird die pflanzenbauliche Wirkung verschiedener Terra Preta Substrate im Vergleich zu reiner Mineraldüngung getestet. Untersuchungen zum Stofffreisetzungsverhalten und zur Stoffverlagerung erfolgen mittels Bodensäulen und Großlysimetern.
Die praxisnahen Freilandversuche werden auf landwirtschaftlichen Nutz- und Rekultivierungsflächen bis 2014 durchgeführt.
www.laterra-forschung.de

Projektleiter: Dr. Michael Haubold-Rosar
Ansprechpartnerin: Dr. Ursula Weiß (Tel. 03531/7907 -13)
Brauhausweg 2, 03238 Finsterwalde, www.fib-ev.de
Projektträger: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Verbundpartner: Freie Universität Berlin (FUB, Verbundleitung), Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie (Fh-IME), Hochschule Lausitz (HL)


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